E-Book „Ein Paar sein und bleiben“ kostenlos – nur zwei Tage

Ich würde gerne etwas eintauschen. Ich schenke Ihnen mein aktuelles Buch als E-Book und Sie schenken mir Ihre Aufmerksamkeit und …
wenn ich einen Wunsch äußern darf:
Eine Bewertung auf Amazon.

Nur zwei Tage lang gibt es das aktuelle Buch „Ein Paar sein und bleiben“ von Reinhardt Krätzig für 0,00 Euro. Genau von Sonntag, den 25.4.18- ca. ab 9:00 Uhr morgens bis Dienstag, 26.4.18- ca. 9:00 Uhr morgens.

Es geht um die Rettung Ihrer Zweierbeziehung.

Statt einem Berg guter Ratschläge wird auf etwa 100 Seiten nur ein einziges, dafür sehr effektives Tool aus der Traumapsychotherapie vermittelt. Perfekt dazu geeignet, um auch tiefe Schichten der Psyche zu erreichen und umzubauen.

Wieso braucht man für die Probleme mit dem oder der Liebsten so eine hochrangige Psychotechnik? Weil die meisten Probleme in Beziehungen (auch unter Freunden und Kollegen) aus neuronalen Netzwerken heraus gesteuert werden, die vor langer Zeit gebildet worden waren. Meist schon in der Kindheit – also lange bevor die aktuelle Beziehung begann.

Die Probleme entstehen also nur, weil die eigene unbewusste Psyche auf längst vergangene Erfahrungen zurückgreift. Warum tut sie das gerade jetzt? Weil sie das immer tut, das ist ganz normal. Aber wenn gerade Stress herrscht, werden Erfahrungen aus belastenden Zeiten aufgerufen – und die passen meist nicht mehr in die heutige Zeit. Jeder Streit, jede Anspannung im Miteinander ist dafür ein Beleg. Winzige Ursachen können riesigen Stress auslösen.

Weil das so ist, hilft hier auch diese traumatherapeutische Technik! Man bringt der eigenen Psyche bei, diese alten Erfahrungen jetzt nicht mehr aufzugreifen. Sie lernt sofort, ohne inneren Stress, mit innerer Ruhe und genügend Distanz, auf das Miteinander zu schauen.
Die tatsächlichen Probleme der Gegenwart (Mülleimer, Kinderbetreuung, Einkaufen, Saubermachen, Freizeit, Sex und so weiter) können dann aus  guten Gefühlen heraus in der Regel spielend leicht gelöst werden.

Für den Psycho-Laien: Die im Buch vermittelte Technik ist einfach. Sie ist einfach nachzuvollziehen, einfach durchzuführen und sie wirkt auch dann, wenn man nicht weiß, warum das alles so läuft.

Für Behandler/Paartherapeuten: Die hier vermittelte Technik ist so aufbereitet und anschaulich vermittelt, dass sie leicht nachvollzogen werden und zu einem wertvollen Werkzeug in der eigenen Tool-Box werden kann. Sie ist in vielfältiger Weise dazu zu verwenden, tiefen Schichten der Psyche klare Anweisungen zu geben. Wer bereits mit Traumatherapie arbeitet wird schnell registrieren, dass diese Technik eine wundervolle Ergänzung und manchmal auch ein guter Ersatz zum Beispiel zu EMDR ist.

Das Buch „Paar sein und bleiben“ steht für sich und ist auch ohne den Teil 2, der erst später erscheint, sehr gut zu verstehen und zu nutzen.

Wer das erste Paarbuch „Paare in Krisen“ von Reinhardt Krätzig kennt, wird merken, dass es eine sehr gute Ergänzung dazu ist. In „Paare in Krisen“ wird ein Einblick in die Psychodynamik eines Paares vermittelt und mit dem Ego-States-Ansatz eine Möglichkeit geboten, das komplexe Geschehen leicht zu verstehen. Mit diesem Wissen sieht man dann auch, wo und wie man effektiv eingreifen kann. „Paar sein und bleiben“ erweitert jetzt die Möglichkeiten steuernd in die Paardynamik einzugreifen. Teil 2 der kleinen Reihe, wird noch eine weitere sehr effektive Technik hinzufügen.

Auf http://www.reinhardt-kraetzig.de gibt es alle Infos über die genannten und weitere Bücher.

Das Kindle-E-book kann auf allen elektronischen Geräten mit dazu passender kostenfreier Software Kindle-Reader-App gelesen werden.

Zum Buch auf Amazon

Ein neuer Weg die eigene Beziehung zu retten

Der eigenen Psyche beibringen, dass jetzt Schluss mit den belastenden Gefühlen ist.

Eine Buchempfehlung

Ich habe mich erneut den Paaren zugewandt. Nach „Paare in Krisen“ ist jetzt „Ein Paar sein und bleiben“ erschienen. Thema ist die Rettung von gefährdeten genauso wie die Wiederbelebung von stagnierenden Partnerschaften.

Statt einem Berg guter Ratschläge wird nur ein einziges, dafür sehr effektives Tool aus der Traumapsychotherapie vermittelt. Perfekt dazu geeignet, um auch tief im Unbewussten sitzende neuronale Netzwerke umzubauen.

Man sollte es spätestens dann in die Hand nehmen, wenn man immer wieder aneinander gerät oder Dauerspannungen, Schweigen, Langeweile und einfach nur öder Alltag in das Miteinander eingezogen sind.

Wer denkt, dass das ein Hinweis auf das Ende der Beziehung ist, weil man nicht wirklich zueinander passt, irrt in der Regel – denn so etwas passiert auch in perfekten Beziehungen.

Was ist also zu tun? Leicht gesagt: Trauen Sie diesen belastenden Prozessen nicht, steigen Sie aus und bringen Sie die Beziehung wieder in Schwung! Und wie geht das?

Das Buch „Ein Paar sein und bleiben“ liefert nur ein Tool, allerdings eine hocheffektive Prozedur aus der Traumapsychotherapie. Perfekt geeignet, um auch tief im Unbewussten sitzende neuronale Netzwerke umzubauen.

Wieso braucht man für die Probleme mit dem oder der Liebsten so eine hochrangige Psychotechnik? Weil die meisten Probleme in jeder Beziehung (auch unter Freunden und Kollegen) aus neuronalen Netzwerken heraus entstehen, die vor langer Zeit gebildet worden waren. Meist schon in der Kindheit – also lange bevor die aktuelle Beziehung begann.

Die Probleme entstehen also nur, weil die eigene unbewusste Psyche auf längst vergangene Erfahrungen zurückgreift. Warum tut sie das gerade jetzt? Weil jeder Mensch irgendwann (automatisch) damit anfängt, das jetzige Zuhause mit dem damaligen der Kindheit zu vermischen. Und dann wird unbewusst die Kindheit re-inszeniert. In der Regel nicht das Gute, sondern das Schlechte aus dieser Zeit.

Ihre Kindheit war wunderbar und Sie haben dennoch Probleme mit dem Partner? Irrtum! An die Belastungen der eigenen Kindheit erinnern sich nur wenige – aber an den Problemen im Miteinander kann man die früheren Belastungen gut erkennen – versuchen Sie das mal so herum zu betrachten.

Weil das so ist, hilft hier auch diese traumatherapeutische Technik! Man bringt der eigenen Psyche bei, diese alten Erfahrungen jetzt nicht mehr aufzugreifen. Man vermittelt dem eigenen Unbewussten sofort ohne inneren Stress, mit innerer Ruhe und genügend Distanz, auf das Miteinander zu schauen. Die tatsächlichen Probleme der Gegenwart (Mülleimer, Kinderbetreuung, Einkaufen, Saubermachen, Freizeit, Sex und so weiter) können aus solchen guten Gefühlen heraus in der Regel spielend leicht gelöst werden.

Für den Psycho-Laien: Auch wenn das alles kompliziert klingt. Sie brauchen nicht alles zu verstehen, um das Buch nutzen zu können. Die Technik selber ist einfach. Sie ist einfach nachzuvollziehen, einfach durchzuführen und sie wirkt auch dann, wenn man noch nicht verstanden hat, warum das alles so läuft.

Für Behandler/Paartherapeuten: Die hier vermittelte Technik ist so aufbereitet und anschaulich vermittelt, dass sie leicht nachvollzogen werden und zu einem wertvollen Werkzeug in der eigenen Tool-Box werden kann. Sie ist in vielfältiger Weise dazu zu verwenden, tiefen Schichten der Psyche klare Anweisungen zu geben. Wer bereits mit Traumatherapie arbeitet wird schnell registrieren, dass diese Technik eine wundervolle Ergänzung und manchmal auch ein guter Ersatz zum Beispiel zu EMDR ist.

Das Buch „Paar sein und bleiben“ steht für sich und ist auch ohne den Teil 2, der erst später erscheint, sehr gut zu verstehen und zu nutzen.

Wer das erste Paarbuch „Paare in Krisen“ von Reinhardt Krätzig kennt, wird merken, dass es eine sehr gute Ergänzung dazu ist. In „Paare in Krisen“ wird ein Einblick in die Psychodynamik eines Paares vermittelt und mit dem Ego-States-Ansatz eine Möglichkeit geboten, das komplexe Geschehen leicht zu verstehen. Mit diesem Wissen sieht man dann auch, wo und wie man effektiv eingreifen kann. „Paar sein und bleiben“ erweitert jetzt die Möglichkeiten steuernd in die Paardynamik einzugreifen. Teil 2 der kleinen Reihe, wird noch eine weitere sehr effektive Technik hinzufügen.

Demnächst gibt es das E-Book „Paar sein und bleiben“ wenige Tage für 0,00 Euro. Wenn Sie informiert werden wollen, wann es soweit ist, tragen Sie sich mit Ihrer Mailadresse in diesen Blog ein oder schicken Sie mir direkt eine Mail an r.kraetzig@online.de mit Vermerk „E-Book-Info“ oder ähnlich. Ich werde diese Mailadresse nur für diesen Zweck benutzen – versprochen.

Schauen Sie auf meine Webseite: www.reinhardt-kraetzig.de  hier gibt es alle Infos über meine Bücher und meine Arbeit.

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Ein Paar sein und bleiben!

Essen als Medizin, Teil 1: Normalgewichtig? So ein Pech!

Was soll daran schlecht sein, wenn das eigene Gewicht okay ist? Ich schaue gerade aus einem Blickwinkel auf das Thema Körper und Gesundheit aus dem die Normalgewichtigen benachteiligt erscheinen. Denn diese Menschen können gesundheitlich in eine Schieflage geraten – also eine schwere Erkrankung ausbrüten – ohne dass sie (über lange Zeit) etwas davon merken.

Ich habe hier Erkrankungen im Fokus, die durch falsche Lebensweise und insbesondere falsche Ernährung ausgelöst werden. Ein Übergewichtiger braucht  nur in den Spiegel zu schauen, um sofort daran erinnert zu werden, dass in seinem Leben irgendetwas nicht stimmt. Und sehr schnell kann er auch zu der Schlussfolgerung kommen, dass das, was da nicht stimmt, sehr viel mit seiner Ernährung zu tun hat und vermutlich auch etwas mit fehlender Bewegung und vielleicht auch mit zu viel Stress. Der Übergewichtige kann anfangen, darüber nachzudenken und Wissen zu sammeln, um dann einzugreifen und etwas zu verändern, so dass er früher oder später in besserer Verfassung sein wird.

Wer warnt die Schlanken?

Wer aber nicht übergewichtig ist und sich daher vielleicht wenig Gedanken über die eigene Ernährung und den eigenen Körper macht, merkt nicht so leicht, wenn er innerlich in ungesunde Zonen kommt. Denn auch bei einem Menschen, der nicht mit einem Übergewicht reagiert, kann eine falsche Ernährungs- und Lebensweise sehr viel Schaden anrichten.

In unserer Gesellschaft geschieht gerade eine Tragödie.

Millionen von Menschen sterben viel zu früh. Sie sterben nicht durch fremde Hand, sondern, weil sie sich, ohne es zu wissen, selber töten. Sie tun es durch eine nicht nur falsche, sondern geradezu lebensgefährliche Ernährungs- und Lebensweise. Das ist jetzt keine unbewiesene Behauptung. Eine über 25 Jahre laufende Studie an der Harvard University hat ergeben, dass von 77.000 untersuchten Frauen mehr als die Hälfte (55 %) aus Gründen gestorben sind, die etwas mit ihrer Lebens- und Ernährungsweise zu tun hatten. Neben dem Rauchen und einem Mangel an körperlicher Aktivität ist es vor allem die schlechte Ernährungsweise, die das alles verursacht. Passend dazu wurde in einer Studie der Cambridge University die These aufgestellt, dass eine gesunde Lebensweise ca. 14 zusätzliche Lebensjahre mit sich bringen würde.

Die fünf häufigsten Todesursachen.

In den USA sind die fünf häufigsten Todesursachen Herzerkrankungen, Krebs, Schlaganfall, chronische Lungenerkrankungen und Unfälle. Arteriosklerose, eine Erkrankung der Arterien, ist verantwortlich für die meisten Herzerkrankungen und Schlaganfälle. Arteriosklerose beginnt oft schon in der Kindheit und Vorformen davon finden sich beinahe in jedem Erwachsenen. Durch Arteriosklerose wird die betroffene Arterie geschlossen und führt dann zum Herzinfarkt, Schlaganfall oder zum Absterben von Körperarealen (Gangrän). Ein Drittel der Todesfälle (USA) ist mit Arteriosklerose verbunden.
An Krebs erkranken ungefähr die Hälfte der Männer und ein Drittel der Frauen in den USA. Krebs verursacht ein Viertel der vorzeitigen Todesfälle. Chronische Lungenerkrankungen sind die dritthäufigste Todesursache mit ungefähr 5 % Anteil an der Gesamtzahl, wobei 90 % dieser Erkrankungen vermieden werden könnten , wenn die Betroffenen aufhören würden zu rauchen.
Unfälle sind ebenfalls für etwa 5 % der Todesfälle verantwortlich. Was haben Unfälle mit schlechter Lebensweise zu tun? Sehr viel. Nehmen Sie nur die durch Alkohol verursachten Unfälle und solche die durch Erschöpfung, Überforderung oder einfach durch das Hantieren mit dem Handy geschehen. Wer ruhig und gelassen lebt, fährt anders.

Diese Zahlen stammen aus dem Buch von Tim Loy, mit dem Titel: „Unintentional Suicide: A Doctor’s Guide to Preventing Disease. Übersetzt bedeutet das ungefähr: Unbeabsichtigter Selbstmord, eine ärztliche Anleitung zur Vermeidung von Krankheit.

Die häufigsten Erkrankungen unserer modernen Gesellschaft haben alle einen wesentlichen Zusammenhang mit der Art und Weise wie ein Mensch sich ernährt und natürlich auch damit, wie er sein Leben ansonsten gestaltet. Viel Stress, wenig Bewegung und dazu noch die falsche Ernährung sind ein gefährlicher Cocktail, den sich viele immer wieder anmixen und der sie dann irgendwann – meist völlig überraschend – auf die Operationstische der Ärzte bringt.

Lesen Sie hier, wie ich zu diesem Thema gekommen bin. Essen als Medizin, Teil 2: Urzeit-Organismus trifft auf moderne Ernährung


Übrigens: In meinem Büchern erfahren Sie, was Sie gegen Ihre krankmachenden Lebensweisen tun können. Lernen Sie Ihren „Schlüssel zur Psyche“ kennen oder finden Sie in dem Buch „Mir geht es wieder gut“ einen Weg aus Stress und belastenden Momenten auszusteigen. Oft ist es auch die angespannte Situation im Paar- Miteinander, die besonders viel Energie kostet. Schauen Sie mal rein in „Ein Paar sein und bleiben“. Alle Infos zu meinen Büchern finden Sie hier.

Das Bild stammt aus der kostenlosen Bilddatenbank Pixabay.com. Vielen Dank dafür. https://pixabay.com/de/zucker-kristallzucker-zuckerwürfel-2510530/

Essen als Medizin, Teil 2: Urzeit-Organismus trifft auf moderne Ernährung

In meinem ersten Buch über das Abnehmen hatte ich mich nur recht kurz mit dem Essen selbst befasst. Der zentrale Fokus war die Beteiligung der Psyche am Übergewicht und was man tun kann, um sich davon freizumachen. (siehe „Abnehmen mit dem Schlüssel zur Psyche“, hier gibt es mehr Infos über dieses Buch. Nach der Fertigstellung des Buches habe ich angefangen, mich etwas genauer mit Ernährung zu befassen und zum Beispiel auch auf mein eigenes Essverhalten und die Nahrung an sich zu schauen.

Unsere Ernährung macht alle krank – auch die Schlanken!

Mich interessierte bei diesem Studium vor allem die Verknüpfung zwischen Ernährung und Gesundheit. Dass Übergewichtige nicht besonders gesund leben ist allgemein bekannt. Dass man mit falscher Ernährung auch als Normalgewichtiger ziemlich krank werden kann, war auch zu mir durchgedrungen. Ich bin mit jeder Menge Ideen über eine richtige und angemessene Erklärung aufgewachsen und habe diese brav befolgt. Ich lernte, dass man Alkohol nur in begrenzter Menge zu sich nehmen sollte und dass man seine Blutgefäße und manches andere gefährdet, wenn man sich nur von Pizza oder Torte ernährt. Deswegen hatte ich auch irgendwann angefangen, zum Beispiel auf fettreduzierte Ernährung zu achten – was ich zum Glück später wieder sein gelassen habe – weil das Zeug einfach nicht schmeckte. Das war eine gute Entscheidung, denn inzwischen gilt fettreduzierte Ernährung kaum noch als vorteilhaft. Nur weniges von dem, was ich an Wissen mitbekommen und auch angewendet hatte, gilt heute noch, vieles ist lange überholt. Dennoch leben viele Menschen weiter nach alten Richtlinien.

Wir Menschen sind Gewohnheitswesen.

Einmal errichtete Gewohnheiten bleiben solange erhalten bis man bewusst eingreift. Das, was einem nicht wirklich auf die Füße fällt, macht man weiter.

Erstaunlich ist, dass unsere Gesellschaft offensichtlich über viele Jahre Lebensgewohnheiten entwickelt hat, die uns nicht nur übergewichtig werden lassen, sondern auch unendlich viele Folge- und Nebenkrankheiten mit sich brachten. Diese fordern die Gesundheitssysteme mehr und mehr und irgendwann werden sie diese vielleicht auch vollkommen überfordern.
Ein ganzes Bündel von Zivilisationskrankheiten, wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Alzheimer, Demenz und Krebserkrankungen sind offenbar unmittelbare Folge der veränderten Ess- und Lebensgewohnheiten. Warum konnten sich diese krankmachenden Verhaltensweisen immer weiter ausbreiten? Liegt es daran, dass sich neues Wissen und Verhalten nur langsam ausbreitet? Muss erst eine Generation abtreten und ihr falsches Wissen mitnehmen, damit Platz für Neues wird? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass viele an dieser Entwicklung sehr viel verdient haben und noch immer sehr viel Geld verdienen.
Vielleicht ist es bei vielen Mitbürgern aber auch wie bei mir. Ich suche erst seit einiger Zeit ganz bewusst und  aktiv nach neuen und relevanten Informationen über Nahrungsmittel und Essverhalten. Deswegen stoße ich auch auf die Informationen. Sie sind da und dank Google leicht zu finden. Solange ich aber nicht gesucht hatte, waren mir diese Informationen auch nicht begegnet. Hier und da mal ein bisschen, aber auf mein Essen hatte sich das nicht ausgewirkt. Ich hatte einfach weiter gemacht wie vorher.

In Teil 3 gehe ich noch etwas vertiefter auf die Gewohnheiten ein. Hier geht es zu den Gewohnheiten .     Weiter unten kommt auch noch ein Link dorthin. Hier geht es erstmal weiter mit meinen persönlichen Erfahrungen über Veränderungen meiner eigenen Essgewohnheiten: Seit kurzem habe ich meine Art und Weise der Ernährung ein klein wenig verändert, dennoch in grundlegender Art und Weise und mit faszinierenden Erfolg.

Zuckersucht

Schon früher hatte ich ab und zu einige Wochen eingebaut, in denen ich vollständig auf Zucker verzichtet hatte. In dieser Zeit war mir schon schmerzhaft bewusst geworden, dass es so etwas wie eine Zuckersucht tatsächlich gibt. Einmal an das tägliche Stück Kuchen gewöhnt, will der Körper es auch immer wieder haben. Die Gewöhnung an den Verzicht dauerte etliche Tage. Früher war ich relativ schnell wieder in meinen normalen Zuckerkonsum zurück geschwungen, vermutlich auch, weil ich nicht gewusst hatte, dass der Zucker sich auch auf andere Weise seinen Platz auf dem Tisch sucht.

Weißmehl als Feind

Wussten Sie, dass Weißmehlprodukte im Körper blitzschnell zu Zucker umgewandelt werden und dort dann genauso wirken, als hätten sie den Zucker in reiner Form zu sich genommen. Weißmehlprodukte, das ist ein weites Feld. Dazu gehören die Frühstücksbrötchen, das Weißbrot, der Pizzateig und vieles mehr. Aufgrund dieser zusätzlichen Information habe ich jetzt nicht nur auf Zucker verzichtet, sondern versuche auch, soweit wie möglich auf Weißmehlprodukte zu verzichten. Den positiven Effekt habe ich schnell an meinem Hosenbund gemerkt. Es waren doch einige Zentimeter, die zusätzlich an Luft entstanden.

Fasten bzw. immer wieder auch mal nichts essen

Um meinen übergewichtigen Patienten angemessen helfen zu können, habe ich mich auch mit Diabetes, Insulin und der Verarbeitung von Fetten im Körper beschäftigt. Interessant fand ich die Erkenntnis, dass es vor allem die unentwegte erneute Zufuhr von Kohlenhydraten ist, die offenbar dazu führt, dass Zellen Insulinresistent werden und damit wichtige Prozesse im Körper anfangen zu kippen. Man kann regulierend eingreifen, indem man dem Körper über etliche Stunden des Tages nichts mehr an Nährstoffen zuführt. Fasten bzw. intermittierendes Fasten hat für die innere Balance des Körpers eine sehr wichtige Funktion.

Und ich sage es hier noch einmal. Das geht nicht nur Übergewichtige etwas an. Wer unentwegt Nahrung in sich hinein stopft muss nicht fett werden, der Körper verträgt das aber dennoch nicht.

Die Unterbrechung der Nahrungszufuhr (Fasten) ist das zweite Element, an dem ich meine aktuelle Ernährung verändert habe. Ich habe eine 12-16 Stunden dauernde Phase eingebaut, in der ich keine Nahrungsmittel mehr zu mir nehme. Zusammen mit dem Verzicht auf Zucker und weitgehend auch auf Weißmehl reagierte mein Körper deutlich.

Die Suche geht weiter

Ich werde an dieser Stelle aber nicht mit meiner Suche aufhören. Dazu erscheint mir das Ganze viel zu interessant und auch für viele Bereiche des Lebens ausgesprochen wichtig.

Essen ist wie Medizin, man kann sich damit heilen, aber eben auch vergiften.

Offenbar gehört es zu unserer modernen Art und Weise der Ernährung, dass wir uns ausgesprochen intensiv vergiften. Wir tun dies, ohne es zu merken, werden zu Junkies, die nur noch auf der Suche nach ihrem Stoff sind, schon lange unfähig dem Irrsinnssystem, in dem wir uns befinden zu entkommen. Das Gehirn ist abgeschaltet bzw. in einen Modus umgeschaltet, in dem es einfach nicht mehr handlungsfähig ist.

Aber wir verfügen über eine sehr wertvolle Möglichkeiten in diesen Irrsein einzugreifen. Wir haben unsere Bewusstsein. Wir sollten ihm zwar nicht uneingeschränkt vertrauen, aber wir können es mit angemessener Skepsis und ein bisschen Wissen über die Gegebenheiten und Machtverhältnisse in unserem Kopf sehr effektiv nutzen.

Hier bin ich wieder bei meinen Büchern: Darin erkläre ich viel über die Situation in unserem Kopf, über die Grenzen und Möglichkeiten der Selbststeuerung. Schauen Sie doch einfach rein, in das eine oder andere Buch. Auf Amazon oder bei BoD kann man vorab in das Buch reinschauen. Einen Überblick bekommen Sie z.B. hier: www.reinhardt-kraetzig.de

Hier geht es weiter zu Teil 3: Gewohnheiten – früher waren sie ein Überlebensvorteil und heute …

 

Essen als Medizin, Teil 3: Gewohnheiten

Die Errichtung neuer Gewohnheiten ist überhaupt nichts schlechtes. Sie hatte uns Millionen Jahre lang in die Lage versetzt, uns weiter zu entwickeln und eine von wenigen Spezies zu sein, die auch durch sehr schwierige Zeiten durchgekommen waren. Unsere Vorfahren gewöhnten sich an unterschiedlichste klimatische Bedingungen, unterschiedliche Nahrungsangebote und auch für die stete Entwicklung des eigenen Könnens und der eigenen Denk-und Handlungsmöglichkeiten fanden wir immer eine angepasste Lebensweise. Sicher war nicht alles davon ideal, aber letztlich hat unsere Spezies das überlebt. Aber wie sieht es damit heute aus?

Von der Urzeit in die Gegenwart

Die bislang hilfreichen Überlebenssysteme in unserem Körper scheinen uns in unserer gegenwärtigen, hochentwickelten Welt plötzlich im Weg zu stehen. Tausende von Jahren war es sinnvoll, mehr von der Nahrung zu wollen die energiereicher war als alles andere. Es entstand einfach ein Bedürfnis danach, diese Art von Energiezufuhr fortzusetzen. Wir bekamen Appetit darauf und sorgten dann dafür, dass wir uns mehr zum Beispiel von dem energiereichen Mammutfleisch besorgten.

Auch heute haben wir noch Appetit auf die Dinge, die sehr viel Energie enthalten, dies aber in einer Zeit, in der wir diese Menge an Energie überhaupt nicht mehr benötigen. Dennoch bleibt der Appetit und wir schieben uns immer öfter und immer mehr von diesen Leckereien in den Mund. Das Hirn dankt es uns mit einem Dopamin Ausstoß, unser Körper aber reagiert mit Insulinresistenz, Gewichtszunahme, Arteriosklerose, diversen Allergien und irgendwann auch mit Krebs, Demenz oder Alzheimer.

Verborgene Gefahr

Am meisten sind die Menschen gefährdet, die zwar diese Art von moderner Ernährung leben, dabei aber noch einigermaßen in Form geblieben sind. Da ist der kleine Bauch, der ja noch hinnehmbar ist, der einen aber noch nicht zur Diät zwingt. Der vielleicht ja auch noch durch Bewegung etwas klein gehalten wird, aber dennoch bleibt.

Viele Menschen sind von außen betrachtet scheinbar noch gesund, aber durch ihre ungesunde Lebensweise brüten sie bereits eine der großen Krankheiten unserer Zeit in sich aus. Bluthochdruck, Gefäßverengungen, die irgendwann in einem Hirnschlag oder Herzschlag oder einem anderen Schlag enden, Verdauungsprobleme, Allergien und andere Empfindlichkeiten, unbemerkte Vergiftungen oder anderes. Lange Zeit läuft alles scheinbar normal und irgendwann taucht dann erst ein Aspekt auf, dann ein anderer. Man hat nicht mehr so viel Energie, schläft schlecht, die Konzentration ist nicht mehr genug da oder unserer Körper spielt nicht mehr mit, die Gelenke laufen nicht mehr so leicht.

Viele Erkrankungen unserer Gesellschaft haben einen unendlich langen Vorlauf. Einen Vorlauf, in dem die Person ungesund lebt. Und Ernährung ist nur ein Aspekt der die Gesundheit beeinflusst. Andere sind Stress bzw. Erholung und Schlaf. Psychische Gesundheit, innere Ruhe, inneren Frieden und Gelassenheit, wer kriegt das noch hin, angesichts der unentwegten Stürme in der Berufswelt und auch in der Partnerschaft. Vieles stürmt auf jeden unentwegt ein, will beachtet werden, muss vermeintlich erledigt werden, zeigt sich als dringend und notwendig und auch hier passen wir uns viel zu schnell an äußerst ungesunde Lebensbedingungen an.

Fehlkonstruktion oder unbeachtete Großartigkeit

Menschen sind offensichtlich gar nicht dafür ausgerichtet, einen so schnellen Wandel der Lebensbedingungen zu verkraften und angemessene Modifikationen für sich selbst darin zu finden oder sie wissen einfach zu wenig über sich selbst. Vielleicht sollte man diese Anpassungsfähigkeit, diese Möglichkeit in, noch wenige Jahre vorher undenkbare, Lebenssituationen hinein zu finden, als etwas wirklich großartiges sehen – und entsprechend beachten!

Die gegenwärtige Entwicklung der körperlichen und seelischen Erkrankungen in der Gesellschaft zeigt, dass wir uns selbst in unseren Grenzen und Möglichkeiten nicht beachten. Vor allem unsere Grenzen …

Als Gruppe, als Spezies waren wir offensichtlich lange Zeit zu blind und unfähig, rechtzeitig und tiefgehend einzugreifen. Deswegen konnten die, die an diesem Debakel verdienen, auch so mächtig werden.

Aber dank Google u. a.  leben wir in einer Zeit, in der jeder Zugang zum Wissen dieser Zeit hat. Ich appelliere also an jeden Einzelnen: Nimm Deine gesundheitliche Zukunft in den Fokus. Verändere Deine Lebensweise heute, höre auf, Zucker zu essen, verbanne Weißmehl von Deinem Tisch – so oft wie möglich. Unterbreche die Nahrungsmittelzufuhr immer wieder auch mal für längere Zeit (intermittierendes Fasten). Halte Dich in Bewegung – weil wir Menschen immer in Bewegung waren – und achte auch auf das, was sich in Deinem Kopf abspielt. Vertraue keinen schlechten Gedanken und keinen schlechten Gefühlen, denn vermutlich erlebst du diese ebenfalls nur aus Gewohnheit. Entdecke das Gute und Großartige in Deinem Leben und in Deinem Miteinander mit anderen Menschen.

Hier bin ich wieder bei meinen Büchern: Darin erkläre ich viel über die Grenzen und Möglichkeiten der Selbststeuerung. Schauen Sie doch einfach mal rein, in das eine oder andere Buch. Auf Amazon oder bei BoD kann man vorab reinschauen. Erfahren Sie, was Sie gegen Ihre schlechten Lebensweisen tun können. Lernen Sie Ihren „Schlüssel zur Psyche“ kennen oder finden Sie in dem Buch „Mir geht es wieder gut“ einen Weg aus Stress und belastenden Momenten auszusteigen. Oft ist es auch die angespannte Situation im Paar- Miteinander, die besonders viel Energie kostet. Schauen Sie mal rein in „Ein Paar sein und bleiben“. Alle Infos zu meinen Büchern finden Sie hier.

Diese kleine Reihe über das Essen als Medizin geht noch weiter – weil ich noch weiter suche für mich selbst und für meine Patienten.

Das Bild stammt aus der kostenlosen Bilddatenbank Pixabay.com. Vielen Dank dafür. https://pixabay.com/de/zypern-eidechse-kurkutas-reptil-1568072/

Ein Paar sein und bleiben!

Ein neues Buch ist vor kurzem erschienen. Eigentlich sollen es zwei werden, aber das zweite braucht noch ein paar Tage bis zur Fertigstellung. Ich habe mich wieder auf die Paare konzentriert und möchte denen helfen, die sich immer wieder in Spannungen miteinander verhaken. Hier ist der Text der Buchausschreibung:

Erst ein Traumpaar und dann? Dann fangen Alltag und Probleme an. Mit dieser Buchreihe bekommen Sie erprobte Werkzeuge aus der professionellen psychotherapeutischen Praxis in die Hand, um schnell und einfach wieder Frieden miteinander zu bekommen und diesen auch langfristig zu erhalten. Verabschieden Sie sich von den Gedanken an Trennung, retten Sie Ihre Beziehung und Ihre Liebe und bleiben Sie ein Paar, ganz ohne Paartherapie.

Bei den Paarproblemen geht es uns wie mit unseren überschüssigen Kilos auf der Hüfte: wir werden sie einfach nicht mehr los. Warum ist das so schwer? Weil die Konflikte in der Partnerschaft aus tiefen, unbewussten Schichten der Psyche gesteuert werden. Schichten, auf die das Bewusstsein kaum einen Einfluss nehmen kann. Unser hochgelobtes Bewusstsein ist also gar nicht präsent, wenn wir es im Konfliktfall gerade so dringend bräuchten. Somit sind wir dem unbewusst gesteuerten Geschehen hilflos ausgeliefert. Nachher fühlen wir uns dann wieder kläglich, haben ein schlechtes Gewissen und suchen erneut danach, was wir schon wieder falsch gemacht haben und was wir denn zukünftig anders machen können. Weil wir in unserem Bemühen aber an der Ursache vorbei gehen, drehen wir uns ewig in denselben Kreisen. Bewusste Anstrengung, Selbstkontrolle, Zusammenreißen und ähnliches führen uns nicht weiter. Für echte Lösungen, mit wirksamen und stabilen Veränderungen, müsste man die tiefen Schichten der eigenen Psyche erreichen und ihnen sagen können, wie es zukünftig laufen soll.

Genau das ist das Ziel dieser Buchreihe: Hier bekommen Sie Werkzeuge in die Hand, mit denen Sie tief im eigenen Kopf etwas verändern und neue Strukturen aufbauen können. Damit können Sie sich beibringen, sich in Spannungssituationen gänzlich anders zu verhalten und sich zum Beispiel auch vom Partner nicht provozieren zu lassen. Die Techniken und Aufgabenstellungen stammen aus der professionellen psychotherapeutischen Praxis und sind dort hundertfach erprobt.

Unser Bewusstsein ist – richtig einsetzt – ein großartiges Instrument zur Steuerung und zur Beeinflussung der eigenen Person und man kann tief greifende Veränderungen erreichen. Wie das geht, möchte ich Ihnen zeigen.

Im ersten Teil dieser kleinen Buchreihe geht es um die belastenden Gefühle, die durch Konflikte, Spannungen oder Reibereien entstehen. Sie lernen, wie Sie aus diesen Gefühlen „aussteigen“ und in Kopf und Körper wieder ruhig und gelassen werden können. Danach sind viele Probleme keine mehr und die verbliebenen können Sie mit klarem Kopf angehen.

Im zweiten Band geht es darum, dauerhaften Frieden im Miteinander zu erreichen. Dazu müssen beide Beteiligten noch etwas in ihrem eigenen Leben verändern. Die meisten Probleme in einer Beziehung entstehen deshalb, weil man unbewusst vom Partner das einfordert, was einem die eigenen Eltern nicht oder nicht genug geben konnten. Auch der inzwischen erwachsen gewordenen Person fehlt das immer noch und es hat für das eigene Wohlbefinden einen sehr hohen Stellenwert. Deshalb bezeichne ich es auch als „Lebensthema“. Wenn es gelingt, das Lebensthema zu lösen, ist den meisten Problemen der Boden entzogen. Das bezieht sich übrigens nicht nur auf die Paarprobleme, sondern auch viele andere Lebensbereiche. Im Band 2 geht es also darum, das eigene Lebensthema ausfindig zu machen und schließlich einen Weg aufzuzeigen, wie man dieses lösen kann. Das Mittel, das ich dazu anbiete, heißt „Schlüssel zur Psyche“. Sie erfahren detailliert, wie Sie sich Ihren Schlüssel erarbeiten und wie Sie diesen im Miteinander anwenden können.

Kann man dem eigenen Unbewussten neues Verhalten beibringen? Ja, das geht, und es ist auch gar nicht so schwer. Dazu muss man lediglich wissen, wie die Sprache der Psyche funktioniert und ihr dann genau in dieser Sprache präsentieren, was man von ihr will.

Das Buch gibt es E-Book nur bei Amazon und als Druckversion überall. Das E-Book kostet € 4,99 und die Druckversion € 9,99.

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Abnehmen? Ein Geschenktip.

Abnehmen im Winter? Doch nicht jetzt! Erstens ist einem wärmer, wenn man ein bisschen mehr auf den Rippen hat und zweitens kann man sich hinter viel Kleidung auch gut verstecken. Andererseits hätte man – mit Blick auf den nächsten Sommer – aber genug Zeit, sich in aller Ruhe einen schlankeren Körper zuzulegen.

Andererseits wäre damit aber genug Zeit da, sich in aller Ruhe einen schlankeren Körper zu zulegen.

Nein, ich meine nicht, dass Sie die nächste Diät anfangen sollen.

Diäten nutzen nichts, außer denen, die sie verkaufen. Eine Diät anzufangen bedeutet, am Anfang schon zu wissen, dass man bald wieder das volle Gewicht auf die Waage bringt und vielleicht sogar ein bisschen mehr. Irgendwie sind Diäten so in unserem Kopf abgespeichert, weiß der Himmel warum.

Machen Sie also bloß keine Diät, egal welche, lassen Sie sie weg. Verändern Sie lieber grundsätzlich Ihre Art und Weise sich zu ernähren. Es ist die einzige Chance dauerhaft weniger zu werden. Es geht also um die Aufgabe, die Lebensmittel, die Sie zu sich nehmen, neu zu strukturieren. Warum? Weil die Art und Weise, wie sie im Moment essen, offenbar dazu führt, dass Sie zu viel wiegen – ansonsten hätten Sie diesen Artikel überhaupt nicht bis hierher gelesen.

Wobei die Frage hier auftaucht, warum Sie die Art und Weise, wie Sie essen und leben, nicht schon längst geändert haben. Und jetzt bin ich an dem Punkt, zu dem ich wollte. Ich stelle mir diese Frage:

„Warum schaffen wir Menschen es nicht, uns so zu ernähren, dass wir ein angenehmes und gesundes Körpergewicht halten oder bekommen.“

Wenn die Menschheit in einigen Jahrzehnten auf den Beginn dieser Übergewichts-Welle zurückschaut, wird sie vielleicht wissen, warum diese ausgelöst wurde. Andere Arten der Ernährung, der zunehmende Stress in einer zunehmend komplizierter werdenden Welt, die Veränderung der Nahrungsmittel, die Verkaufsstrategien der Nahrungsmittelindustrie – all das wird vermutlich bei der Erklärung eine Rolle spielen. Heute haben wir diesen Überblick noch nicht, können nur vermuten und manches ausprobieren. Diäten sind es jedenfalls nicht, damit können wir gegen dieses übermächtige Phänomen nicht ankommen – fast 100% der Diäten scheitern… Übermacht – dieses Wort führt mich weiter, es kommt mir irgendwie bekannt vor.

Übermacht

Ich betreibe als Beruf Psychotherapie und hier beobachte ich immer wieder das Wirken einer unglaublich starken Instanz. Ich meine das Unbewusste des Menschen. Die eigene unbewusste Psyche hat jeden einzelnen Menschen fest im Griff. Bei manchen wird das kaum sichtbar, bei anderen zeigt sich diese Wirkung in vollkommen absurdem Verhalten. Könnte sich das Bewusstsein nur eine Spur mehr durchsetzen, würde der Betroffene sofort aufhören, depressiv den Kopf hängen zu lassen, alles negativ zu sehen oder aus Angst nicht mehr in die S-Bahn zu steigen und vermutlich gäbe es auch kein Binge Eating, keine Bulimie und keine Adipositas. Aber das Bewusstsein hat bei vielen Menschen nicht die Spur einer Chance, es setzt sich einfach nicht durch und vor allem nicht, wenn die Person gerade gestresst ist.

Dabei bietet das Bewusstsein ein großartiges Potenzial, gerade auch in Hinblick auf die Veränderung der eigenen Person. Mit seiner Hilfe kann man auch auf die unbewusste Psyche einwirken und vieles darin verändern. Allerdings geschieht das nicht von allein und insbesondere schon gar nicht bei den Themen, die für die betroffene Person besonders wichtig sind.

Für mich lag es nahe, auch beim Thema Übergewicht die unbewussten Systeme der Psyche zu verdächtigen. Ich habe mich eine ganze Weile damit beschäftigt und einen Behandlungsansatz erarbeitet und erprobt. In meinem Buch,

„Abnehmen, mit dem Schlüssel zur Psyche“,

habe ich meine Sicht dargestellt. Ich habe aufgezeigt, wie man die Psyche aus dem Spiel wieder herausholen kann. Nämlich genauso, wie es auch bei vielen psychischen Erkrankungen geht.

Für die unbewusste Psyche hat alles einen Zweck. Auch scheinbar absurde Systeme werden angeschaltet, weil sie – glaubt die unbewusste Psyche – das Beste zur Verfügung stehende Mittel sind, den jeweiligen Zweck zu erfüllen. Oft geht es dabei um Sicherheit, Erfüllung von Grundbedürfnissen und das Vermeiden von negativen Erfahrungen. Wenn man nun herausbekommt, um was es der Psyche geht, was diese also unbedingt haben oder vermeiden will, kann man ihre Vormachtstellung aufbrechen. Indem man dafür sorgt, dass genau das Ersehnte oder Befürchtete in das eigene Leben kommt bzw. draußen bleibt. Das ist einfacher als es hier vielleicht klingt.

In dem Moment, in dem die Grundbedürfnisse der Psyche befriedigt oder ihre Grundängste beruhigt wurden, hört sie auf, das Leben zu dominieren.  Die unbewusste Psyche zieht sich zurück und überlässt dem Bewusstsein das Spielfeld. Diese Freiheit entsteht anfangs nur für wenige Minuten, wenn man den Prozess aber wiederholt und daraus ein tägliches, nur wenige Minuten dauerndes Training macht, entsteht ein Grad von nie gekannter Freiheit.

Wenn das Essen vorher das Mittel zur Selbstregulation psychischer Bedürfnisse war, kann das Essen jetzt wieder unabhängig werden. Jetzt erst macht es Sinn, sich mit dem eigenen Übergewicht auseinander zu setzen. Dabei empfehle ich, die eigene Ernährungsweise langsam auf eine andere umzustellen. Eine mit weniger Kalorien, mit weniger künstlichen Zusatzstoffen, mit weniger industriell gefertigter Nahrung, weniger Zucker und weniger Fleisch. Dabei sollte jeder für sich entscheiden, was auf den Tisch kommt und was nicht. Das, was Ihnen und Ihrem Körper gut tut. Mit Ihrem Schlüssel zur Psyche im Hintergrund haben Sie jetzt die Freiheit tiefgreifende Veränderungen zu installieren. Aber installieren müssen Sie, von allein kommt es nicht.

Ich plane eine Fortsetzung zu „Abnehmen mit dem Schlüssel zur Psyche“. In diesem Buch wird es um die praktische Durchführung einer Lebensmittelumstellung gehen, nachdem Sie Ihren Schlüssel zur Psyche gefunden haben. Aber das dauert noch ein paar Monate bis zur Fertigstellung.

Jetzt wünsche ich Ihnen erst mal einen guten Jahresausklang

Ihr Reinhardt Krätzig

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Frauke ist frustriert

Frauke lebt allein mit ihrer sechsjährigen Tochter und das jetzt schon seit etwa vier Jahren. Der Ex war irgendwann weg und ist längst wieder anderswo untergekommen. Nur bei Frauke klappt es nicht.

Als Psychotherapeut habe ich natürlich sofort das Unbewusste im Verdacht. Wenn das nämlich keine Beziehung will, dann kriegt man auch keine. Hintergrund sind dabei alte Erfahrungen, die heute noch die Person steuern, obwohl sie aus ganz anderen Zeiten stammen. Die Tatsache, dass Frauke sofort diverse Situationen benennen kann, in denen sie auch schon einmal verlassen worden war, nehme ich als erste Bestätigung für meinen Verdacht. Als sie dann schließlich davon spricht, dass sie dieses ständige Alleinsein und dabei hohe Anforderungen zu erfüllen (Arbeit, Haushalt, Kind), schon seit Kinderzeiten kennt, bin ich mir sicher und deshalb schauen wir noch für ein paar Sätze zurück auf ihre Kindheit. Zuerst war sie wohl – zumindest gefühlt – verlassen worden, als ein Bruder nur elf Monate später auf die Welt kam und dieser fatalerweise für ihre Eltern der ersehnte Traumprinz war. Sie fühlte sich seither abgeschrieben und an den Rand gedrängt. Darüber hinaus musste sie auch noch – viel zu früh in ihrem Leben – auf diesen Bruder aufpassen und ebenso auf eine noch nachfolgende kleine Schwester. Verlassen und überfordert, sie hatte jahrelang Zeit, sich an dieses Gefühl zu gewöhnen.

Die eigene Psyche versteht dann irgendwann, dass ein Leben auf dieser Erde für die eigene Person offensichtlich genauso ablaufen muss: verlassen und überfordert sein. Konsequenterweise setzt die Psyche das dann auch radikal um. Da ist es dann gleich, ob man bewusst etwas anderes will, das spielt gar keine Rolle. Die unbewusste Psyche interessiert sich überhaupt nicht für das plappernde Bewusstsein, um so ein Lebensprinzip – verlassen und überfordert – durchzusetzen, braucht sie es auch keinesfalls. Das macht sie ganz allein.

Fraukes Bewusstsein ist aber dennoch frustriert. So hatte sie sich ihr Leben nicht vorgestellt. Was tun? Die Antwort ist vom Prinzip klar: Wir müssen ihrer Psyche beibringen, dass jetzt ein anderer Wind weht. Von der Logik her wäre das ganz einfach: Hätte Frauke von Anfang an eine großartige Kindheit gehabt, wäre ihre Psyche anders strukturiert und das Problem wäre überhaupt nicht vorhanden. Obwohl es manchem Leser vielleicht merkwürdig vorkommt, sich mit dieser Frage zu beschäftigen – weil man die eigene Kindheit doch nicht ändern kann – bekommt man mit genau diesem Ansatz einen Schlüssel zur Lösung des Problems in die Hand.

Auf die Aufgabe, sich eine gute Kindheit auszudenken, lässt sich Frauke sehr gerne ein. Es tut ihr vom ersten Moment an richtig gut, diese Gedanken auszuspinnen. In ihrer Vorstellung wäre sie das einzige Kind gewesen, vielleicht wäre noch viele Jahre später eine kleine Schwester gekommen, vielleicht auch ein Bruder, aber auf jeden Fall nicht zu so einem frühen Zeitpunkt, wie sie es erleiden musste. Aber wenn man sich schon was wünschen kann, warum dann nicht die geschwisterlose Kindheit? Dazu noch Eltern, die jede Menge Zeit und Liebe zur Verfügung haben, die einem genügend Miteinander und genau die Aufmerksamkeit schenken die man braucht … Gerne nimmt Frauke meine Verbesserungsvorschläge an und konzentriert sich jetzt auf den positiven Kern ihrer Vorstellung.

Was bringt dieser Ansatz? Löst der tatsächlich das Ausgangsproblem, die fehlende Beziehung von Frauke? Es funktioniert wirklich! Weil unsere Psyche lernfähig ist.

Lebenslang ist sie in der Lage, sich an neue Bedingungen anzupassen und auch alte Verhaltensmuster an den inneren Nagel zu hängen, vielleicht sogar umzuschreiben. Man muss der Psyche nur sehr genau sagen was man will. Weil Frauke die Grundlage für ihre Beziehungsabstinenz schon in der Kindheit gelegt hatte, macht es in diesem Fall Sinn, mit der Lernkorrektur schon in der Kindheit anzufangen. Die Eltern sollen für sie da sein und sie soll auch nicht durch die Fürsorge für die jüngeren Geschwister überfordert werden.

Nicht in jedem Fall muss man in der Kindheit anzufangen, wenn man seinem eigenen Unbewussten etwas Neues beibringen möchte. In meinem Buch: „Neue Lösungen für vertraute Probleme“, vermittele ich sehr detailliert, wie jeder die zu seinem Problem passende Antwort finden kann.

Das Ziel sind Erinnerungen oder eine Fantasie, eventuell gemischt mit Erinnerungen, in der die Psyche bisher fehlende Erfahrungen nachholen kann. Bei Frauke ist es zum Beispiel die Fantasie, als Einzelkind aufgewachsen zu sein. In diesen inneren Film mischt sie reale Erfahrungen aus Zeiten, als sie bei ihrer Tante die Ferien verbrachte. Da war es für einige Wochen nämlich ganz genauso, als wäre sie ein Einzelkind.
Wichtig ist vor allem, dies nicht nur ein einziges Mal zu machen. Eine Fantasie wird zwar im Kopf als Erfahrung bewertet, aber um jahrelang trainierte Muster zu verändern, muss man schon ein bisschen dranbleiben und für einige Wochen regelmäßig üben. Das kostet aber nicht Stunden, sondern nur wenige Minuten, verteilt über den Tag.

Frauke schaut jedes Mal etwa ein bis zwei Minuten, manchmal sind es auch ein paar mehr. Aber sie macht das etwa drei bis fünfmal am Tag. Auf diese Art und Weise bringt sie ihrer Psyche bei, was diese jetzt als Ausgangspunkt für das Handeln nehmen soll.

Erfahrungen, die öfter geschehen, werden in unserer inneren Datenbank weiter vorne gelagert. Je öfter Frauke also in ihren guten Film einsteigt, um so schneller wird es für ihre Psyche ganz normal, sich geliebt zu fühlen und in einer Umgebung zu sein, in der sie sich sicher fühlt. Weil so ein guter Film eine so tiefgehende Wirkung hat, habe ich mir angewöhnt, dafür den Begriff: „Schlüssel zur Psyche“ zu verwenden.

Bislang war die Standardüberzeugung in Fraukes Kopf, verlassen und überfordert zu sein. Deshalb hat ihre Psyche auch keinen Mann in ihr Leben gelassen und wenn sie es denn doch tat, ließ sie nur solche zu, die auch irgendwann wieder gehen würden.
Das, was wir jetzt für Frauke getan haben, könnte man durchaus auch als positive Diät für ihre Psyche bezeichnen. Mit dieser Diät, zieht ein ganz anderes Klima in das Leben von Frauke. Schon nach einigen Wochen mit ihrem neuen Lebensgefühl, lernt sie einen Mann kennen, einen der sich tatsächlich auf sie einlassen kann. Und weil das alles inzwischen schon eine Weile her ist (zwei Jahre) und es immer noch gut läuft, bin ich mir sicher, dass sich im Leben von Frauke etwas ganz grundlegend verändert hat.

Buch: „Neue Lösungen für vertraute Probleme“
Entdecken Sie den Schlüssel zu Ihrer Psyche
Reinhardt Krätzig
Paperback, 232 Seiten – 12,99 €, E-Book – 7,99
ISBN-13: 978-3-7448-0206-2
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 09.05.2017
Online, z.B. hier zu finden:
Bei Amazon
Beim Verlag BoD
(Das Bildmaterial stammt von der kostenlosen Bilddatenbank pixabay.com. Vielen Dank dafür!)

Traue keinem schlechten Gefühl

Schlechte Gefühle? Missmutig, belastet, sauer? Vorsicht, denn die meisten schlechten Gefühle entstehen einfach nur, weil unsere unbewusste Psyche irgendetwas aus der Gegenwart, mit Erfahrungen aus den eigenen ersten Lebensjahren verbindet.

Weil der Partner schief kuckt, fühlt man sich plötzlich genauso wie damals, als Vater oder Mutter schief geschaut hatten. Damals fühlte man sich abgelehnt, hatte das Gefühl etwas falsch gemacht zu haben oder ähnliches. Heute fühlt man sich genauso, obwohl das damalige Geschehen und der schiefe Blick des Partners überhaupt nichts miteinander zu tun haben.

Die meisten schlechten Gefühle entstehen aufgrund solcher internen Fehlschaltungen in der Psyche.

In meinen Büchern vermittele ich zwei Möglichkeiten mit schlechten Gefühlen umzugehen. Die erste besteht darin, der eigenen Psyche unmissverständlich mitzuteilen, dass diese Gefühle jetzt nicht angesagt sind. Diesen Weg vermittle ich im Buch: „Mir geht es wieder gut“. Hier lernen Sie eine einfache – ähnlich wie eine Hypnose funktionierende – Technik. Diese hat auch den Vorteil, dass Ihre Psyche dabei grundsätzliche Lernprozesse macht, wenn Sie die Methode nur eine Weile konsequent benutzen. Ihre Tendenz zu schlechten Gefühlen in bestimmten Situationen wird immer weniger.

Die zweite Möglichkeit greift noch etwas tiefer in die eigene Psyche ein, kurz gesagt bringen wir ihr bei, dass die Vergangenheit längst vorbei ist und deshalb die alten Erfahrungen heute nicht mehr als Bezugspunkt genutzt werden müssen. Sie schließen also ein Stück mit der Vergangenheit ab und kommen mehr in Ihrer wirklichen Gegenwart an. Und dann werden Sie schnell erkennen, dass der schräge Blick des Partners kein Grund zur Sorge ist.
Das dazu gehörige Buch heißt: „Neue Lösungen für vertraute Probleme“. Sie werden angeleitet, Ihren ganz persönlichen „Schlüssel zur Psyche“ zu finden und diesen so zu nutzen, dass Ihre Psyche nicht mehr auf die alten Problemmuster zurückgreift.

Das dritte Buch „Paare in Krisen“ ist auf dieser Liste, weil sich die meisten Gelegenheiten, sich von schlechten Gefühlen verführen zu lassen, in der Zweierbeziehung ergeben. Das Buch gibt Ihnen einen Einblick in die unbewusste Psychodynamik einer Partnerschaft und zeigt Ihnen, wie Sie diese Verstrickungen erkennen und verhindern. Gelingt das mal nicht, finden Sie die besten Mittel, um aus schlechten Gefühlen heraus zu kommen, in den anderen beiden Büchern.

Alle Bücher finden Sie bei Ihrem Lieblingsbuchhändler im Internet – bei BoD.de, Amazon.de etc. kann man auch in die Bücher schon mal hineinschauen. Auch im Buchhandel können sie bestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie auch auf meiner Webseite: www.reinhardt-kraetzig.de/books.html

So leicht wie wie das Pusten einer Pusteblume …

Mein neues Buch ist gerade erschienen:
Neue Lösungen für vertraute Probleme – Entdecken Sie den Schlüssel zu Ihrer Psyche

Eine Pusteblume braucht als Unterstützung nur einen ganz leichten Windhauch, um die Früchte ihres Lebens in der Welt zu verteilen und so ihr Sein zu vollenden. Oft wird sie auch als Symbol für den Wandel genutzt. Wandel, Übergänge, Neuanfänge, so ausgereift und leichtgängig wünscht man es sich auch für manche der eigenen Probleme. Aber da gibt es welche, die man offenbar überhaupt nicht loswerden kann, ganz gleich wie sehr man sich dafür bemüht. Die guten Vorsätze am Jahresanfang sind ein gutes Beispiel für solche vergeblichen Versuche, einen Wandel im eigenen Leben zu vollziehen. Schon nach kurzer Zeit ist alles wieder beim alten, wenn man es überhaupt geschafft hatte anzufangen. Die eigenen Probleme sind einem selbst meist sehr vertraut und auch die Umgebung weiß längst, wo man ein Problem hat und versucht entsprechend mit einem umzugehen.
Sicher wissen Sie längst wovon ich rede, aber damit die anderen auch Bescheid wissen, zähle ich hier einige der infrage kommenden Verhaltensweisen kurz auf:

  • dauerndes zu spät kommen,ständiges nörgeln,
  • übertriebene Sorgfalt,
  • immer und überall rauchen zu müssen,
  • wegen jeder Kleinigkeit einen Streit anzufangen,
  • sofort beleidigt zu sein,
  • alles perfekt machen zu müssen,
  • Geburtstage dauernd zu vergessen,
  • immer gleich in Panik auszubrechen,
  • nie zufrieden zu sein,
  • niemals pünktlich Schluss machen zu können,
  • immer alles persönlich zu nehmen.
  • und so weiter

Diese Liste kann beliebig ausgebaut werden. Alle Punkte haben die Gemeinsamkeit, dass sie auf die Umgebung unangenehm wirken. Sie machen einen selbst für andere zur Belastung und oft sind sie für einen selbst auch nichts anderes als Last.

Um hier wirklich etwas zu verändern, könnten sie sich natürlich auch in eine Psychotherapie begeben. Aber es gibt erstens nicht genug (Kassen-) Psychotherapeuten, um all das angemessen bearbeiten zu können und zweitens hieße das bei vielen, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Ich habe da gerade ein Buch herausgegeben, das Ihnen eine gute Hilfe bei dem Unterfangen sein kann, in Selbsthilfe Ihre vertrauten Probleme endlich aus der Welt zu schaffen. Probieren Sie doch mal den „Schlüssel zur Psyche“.

Lösen Sie jetzt viele Ihrer persönlichen Probleme mit einem vollkommen neuen Ansatz.

Die Lösung wird hier auf eine ganz andere Weise gefunden. Wir versuchen nicht das Problem unmittelbar zu lösen, sondern fragen zuerst, warum dieses Problem überhaupt besteht. Dabei lässt sich beobachten, dass viele Alltagsprobleme und insbesondere jene, die uns besonders belasten, nicht zufällig entstehen. Es zeigt sich, dass diese ganz eng mit dem verknüpft sind, was wir in unserem Leben ganz besonders vermissen. Meist ist uns dieser Mangelbereich überhaupt nicht bewusst, genauso wenig, wie unsere daran angeknüpfte Suche.
Bereits viele Jahre vorher wurde diese Suche durch Belastungen aufgrund von Mängeln und Unstimmigkeiten in der Zeit unserer Kindheit ausgelöst. Das, was damals fehlte, soll endlich in das Leben kommen. Dieser Zusammenhang macht dann auch verständlich, weshalb diese Suche so viele Probleme erzeugt. Denn immer, wenn wir in diese unbewusste Suche hineinfallen, verwenden wir dieselben Verhaltensmuster, mit denen wir es auch schon als Kind versucht hatten. Dass diese nicht mehr passen, ist vermutlich leicht nachzuvollziehen.
Weil dieser Ansatz zur Problemlösung so wenig vertraut ist, ist es vermutlich nicht so einfach nachzuvollziehen, wie Probleme der Gegenwart so eng verknüpft mit Geschehnissen der Vergangenheit sein sollen. Das kann ich gut nachvollziehen und deshalb dreht sich ein Teil des Buches auch darum, diese Zusammenhänge aufzuzeigen und jedem verständlich zu machen. Dennoch ist es vor allem ein Praxisbuch mit dem vorrangigen Ziel, jedem Leser dabei zu helfen, seinen individuellen Schlüssel zur Psyche zu finden und darin anzuleiten, wie dieser eingesetzt werden soll.
Ist der Schlüssel erst einmal verfügbar, können wir in dieses vertrackte System eingreifen. Wir erschließen zuerst das Fehlende und bringen es dann auf der Ebene der Gefühle ins Erleben.

Damit geschieht etwas Beeindruckendes: Sofort entsteht ein gutes Gefühl. Man entspannt, erlebt innere Ruhe und Frieden. Von einem Moment zum anderen geht es einem richtig gut. Der eine bekommt endlich wieder richtig Luft, fühlt sich befreit, der andere spürt wie die Lasten von der Schulter fallen. Der eine möchte jubeln, der andere ist still in Frieden und Freude.

Allein wegen des guten Gefühls, welches er  mit sich bringt, versetzt der eigene individuelle Schlüssel einen damit in die Lage aus einer ganz anderen Warte auf die eigenen vertrauten Probleme zu schauen. Viele sehen jetzt schon ganz anders aus oder sind schon keine Probleme mehr. Aber das ist nicht der einzige Vorteil. Denn weil die Probleme entstehen, weil wir nach etwas suchen, entstehen sie jetzt deshalb nicht mehr, weil die Suche abgeschlossen ist. Weil das, wonach wir schon immer in unserem Leben gesucht haben, jetzt da ist, werden viele der Probleme einfach nicht mehr auftauchen.

Vielleicht ist das an einem Beispiel leichter nachzuvollziehen. Wussten Sie, dass viele Menschen, die immer zu spät kommen, unbewusst um Aufmerksamkeit ringen? Wenn so ein Mensch jetzt (mit seinem Schlüssel zur Psyche) die ersehnte Aufmerksamkeit in sein Leben hinein holen kann, gibt es keinen Grund mehr für ihn, unpünktlich zu sein.

Neue Lösungen für vertraute Probleme – Entdecken Sie den Schlüssel zu Ihrer Psyche
Das Buch hat 232 Seiten, erscheint am 10. Mai 2017
Preis: 12,99 Euro, als E-Book 7,99 Euro
ISBN 978-3-7448-0206-2
Verlag BoD, Norderstedt
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Übrigens: In der ersten Erscheinungswoche des E-Books (in etwa zwei Wochen) kostet dieses nur 1 Euro.

Die Bildrechte für das Pusteblumenbild sind erworben. Es wurde auch als Titelfoto für das Buch verwendet: «Löwenzahn in Morgensonne», © BrianAJackson über istockphoto.com, ID: 489040213.