Gemeinsam auch durch schwieriges Gelände!

Der 2. Teil von „Ein Paar sein und bleiben!“ ist fertig und als E-Book noch bis Freitag, den 21.9.18 für 99 Cent zu kaufen.

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Alle Paare geraten ab und zu in „schwieriges Gelände“. Irgendetwas wird zum Stolperstein und laut oder leise wird der Konflikt ausgetragen. Viel zu oft endet es leider in Schmerz und Trennung. Eben war man noch ein Herz und eine Seele, malte sich die gemeinsame Zukunft aus und dann war es das plötzlich und beide gehen in verschiedene Richtung davon. Sollten schon Kinder da sein, werden für diese die kommenden Jahre eher schwierig. Eine Patchworkfamilie ist für Kinder selten ein Zuckerschlecken und das endlose Hin und Her hinterlässt oft Wunden in der Seele.

Nicht so schnell auseinander zu rennen, wäre aber nicht nur für die Kinder von Vorteil. Viele Paare kommen gar nicht an den Punkt an dem sie merken wie kraftvoll eine Zweierbeziehung sein kann und dass diese eine wunderbare Ausgangsbasis für die persönliche Entwicklung beider Beteiligten ist. Als Paartherapeut habe ich den Eindruck, dass die meisten Trennungen nicht notwendig wären, weil genug Positives da ist, um eine gute gemeinsame Zukunft zu haben, aber im Moment geht die Entwicklung in eine andere Richtung. Vielleicht geschieht das auch, weil zu wenige wissen, wie man mit den Schwierigkeiten in der Partnerschaft angemessen umgeht.

Was ist zu tun?

Auf einen Satz zusammengefasst heißt die Aufforderung: „Vertrauen Sie Ihren schlechten Gefühlen und negativen Gedanken nicht“. Wenn Sie denen folgen, dann verfallen Sie ganz schnell dem Irrtum, dass Ihr Partner/Partnerin die Ursache für all das ist, was in Ihrem Leben nicht funktioniert. Konsequenterweise sind Sie dann ebenso schnell auf der Suche nach einem Ersatz.

Wieso soll man seinen schlechten Gefühlen eigentlich nicht trauen? Viele sagen doch, dass die eigenen Gefühle ein Ausdruck der eigenen Wahrheit sind und deshalb als Orientierung dienen sollten. Diesen Satz unterschreibe ich auch, möchte allerdings schlechte bzw. negative Gefühle davon ausnehmen. Das hat etwas mit Mechanismen in unserem Gehirn zu tun. Diese führen dazu, dass man bei fast allen Belastungen, die man als Erwachsene erlebt – also auch bei Paarproblemen- unbewusst auf belastende Erfahrungen aus der eigenen Kindheit zurückgreift. Gegenwart und Vergangenheit verschränken sich von einem Moment auf den anderen. Deshalb sind viele Konflikte in einer Partnerschaft so wenig konstruktiv, gehen emotional so tief und erschüttern mitunter die ganze Person.

Wieso ist das so?

Ein Grund dafür ist diese halbe Sekunde (500-600 ms) die vergeht bis unser Bewusstsein in die Verarbeitung einer im Gehirn ankommenden Information einbezogen wird. Berührt man eine heiße Herdplatte, hat man seine Hand längst zurückgezogen, bevor das Bewusstsein etwas von der Verletzung bemerkt. Es kommt verspätet hinzu – nicht nur bei Herdplatten, sondern immer, auch im Miteinander. In dieser halben Sekunde arbeitet das Gehirn wie eine Suchmaschine im Internet. Vollkommen unbewusst werden Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühle gesucht, die zu dem gerade stattfindenden Ereignis passen. Diese Suche muss zwangsläufig auf das zurückgreifen, was bereits abgespeichert ist, also auf frühere Erlebnisse. Weil das in jedem Lebensabschnitt so ist, haben Erfahrungen aus der Kindheit eine lange Beständigkeit. Was einmal als Lösung gefunden wurde, wird immer wieder benutzt. Das führt dann zu dem merkwürdigen Umstand, dass selbst Erwachsene immer wieder (ohne es zu wissen) auf Ihre Kindheitserfahrungen zugreifen. In schwierigen Momenten sind dann die belastenden Erfahrungen aus dem Damals der innere Bezugspunkt.

Erwartungen als Verquickung von Vergangenheit und Gegenwart

In der Partnerschaft zeigen sich die Kindheitslasten beider Partner auch in den Erwartungen, die sie aneinander haben. Etwas vom anderen zu wollen und zu wünschen ist grundsätzlich okay, aber jede Beziehung wird überfordert, wenn der Partner all das bieten soll, was die Eltern nicht bieten konnten. Diese unglückliche Verquickung von Gegenwart und Geschichte hat schon viele Partnerschaften zerstört und es ist ausgesprochen fruchtbar, hier einzugreifen. Besonders problematisch an diesem ganzen Geschehen ist, dass die meisten nichts davon wissen, sondern sich mit der Idee zufrieden stellen, dass die Probleme eben am Partner liegen, was durch das Verhalten des anderen ja auch hinreichend belegt zu sein scheint. Aber diese Denkweise führt in eine Sackgasse. Früher oder später ist die Beziehung zerrüttet und die Familie zerstört.

Hier komme ich mit meinen Büchern ins Spiel. Ich biete Lösungen für genau diese Fragestellung. Lösungen, die erstaunlich einfach sind und dennoch die Kraft haben, auch schon wacklige Partnerschaften wieder zu stabilisieren. In wenigen Tagen erscheint ein neues Buch, es ist der zweite Teil der kleinen Buchreihe: „Ein Paar sein und bleiben“. Der erste Teil war im Februar 2018 erschienen.

Neues Buch: „Ein Paar sein und bleiben-Teil 2“

Im zweiten Band von „Ein Paar sein und bleiben“ erfahren Sie, wie es geht, Ihren schlechten Gefühlen und Gedanken im Miteinander grundsätzlich den Boden zu entziehen und wie es Ihnen dadurch gelingt auch in schwierigen Momenten einen klaren Kopf zu behalten und auftauchende Konflikte und Probleme angemessen und konstruktiv anzugehen.

Die eigene Psyche steuern und die Vergangenheit hinter sich lassen

Eine zentrale Aufgabe besteht darin, Ihnen dabei zu helfen, die unselige Verquickung von Vergangenheit und Gegenwart zu beenden. Sie werden darin angeleitet, die eigenen unangemessenen Erwartungen und auch die des Partners zu erkennen und Lösungen dafür zu finden. Das geschieht mit dem „Schlüssel zur Psyche“, einem „großen“ Werkzeug aus der psychotherapeutischen Praxis. Damit kappen Sie die unbewusste Verbindung zur Kindheit, heilen die alten Wunden und entbinden Ihren Beziehungspartner von der Rolle als Elternnachfolger. Dies hat eine tiefgehende positive Wirkung auf das Miteinander.

Was ist ein „Schlüssel zur Psyche“?

Jedes Kind muss in seiner Geschichte mit mehr oder weniger großen Belastungen fertig werden. Mängel, Unstimmigkeiten oder Grenzen der eigenen Eltern fordern das Kind heraus und an manches muss es sich auch unter Verzicht auf eigene Bedürfnisse anpassen. All das, was an Wesentlichem in der Kindheit unbefriedigt geblieben ist, löst aber eine lebenslange Suche genau nach dem aus, was damals fehlte. Und genau diese Suche führt dann Jahre später auch zu den unangemessenen Erwartungen an den Partner.

Um herauszubekommen was im Damals fehlte, muss man nur die Gegenwart genauer betrachten und braucht keine Forschungen in der eigenen Vergangenheit. Der „Schlüssel zur Psyche“ ist die positive Antwort auf den uralten Mangel. Faszinierend ist was geschieht, wenn man endlich das erlebt, was so lange fehlte. Es ist immer wieder beeindruckend: Sofort entsteht ein gutes Gefühl. Man entspannt, erlebt innere Ruhe und Frieden. Nach wenigen Augenblicken ist man ganz präsent in der Gegenwart und findet aus diesem Gefühl heraus auch konstruktive Lösungen für die gegebenen Probleme.

Der „Schlüssel zur Psyche“ ist etwas sehr individuelles. Für jeden ist der etwas anders „geschliffen“. Ihr individueller Schlüssel versetzt Sie in die Lage, viele belastende Probleme Ihres Alltags grundsätzlich zu lösen und diese somit aus Ihrem Leben verschwinden zu lassen.

Das finden Sie außerdem im Buch

– Manches Problem im Miteinander ist sofort vorbei, wenn es den Beteiligten nur gelingt, innerlich zur Ruhe zu finden. Als Hilfsmittel hierfür finden Sie im Buch mehr als 20 kleine Techniken zum unmittelbaren Ausstieg aus einem belastenden Erleben, bzw. aus einem gestressten Zustand.

– Jede Veränderung im Leben kann nur aufrecht erhalten werden, wenn aus dem neuen Verhalten Gewohnheiten werden. Deshalb erfahren Sie im Buch auch, wie man neue Gewohnheiten etabliert.

– Ohne hinreichende Achtsamkeit nutzen einem alles Wissen und auch alle Fähigkeiten zur Selbststeuerung überhaupt nichts. Die Aufgabe besteht darin, rechtzeitig zu registrieren, dass etwas gerade in Schieflage gerät und möglichst sofort und effektiv zu reagieren. Deshalb gibt es auch einen Abschnitt, in dem Sie lernen, wie Sie Achtsamkeit und einen inneren Beobachter aufbauen.

Das Buch ergänzt und erweitert den vor einigen Monaten erschienenen ersten Band. Zusammen mit der Feel-Free-Technik und den Anregungen und Informationen daraus sind Sie perfekt gerüstet, um eine gute Gegenwart zu schaffen – als Voraussetzung für eine gute Zukunft.

Soeben erschienen und u.a. hier zu finden.

Mehr über den Schlüssel zur Psyche finden Sie hier.

Mehr über die Feel-Free-Technik finden Sie hier.

Zur gesamten Buchreihe

Dies ist der zweite Band einer kleinen Buchreihe. Der Titel „Ein Paar sein und bleiben“ ist Programm. In allen Teilen bekommen Sie Werkzeuge in die Hand, mit denen Sie tief im eigenen Kopf etwas verändern und neue Strukturen aufbauen können. Damit können Sie lernen, Spannungssituationen gänzlich vorzubeugen oder, wenn sie doch geschehen sind, sich anders zu verhalten und sich zum Beispiel auch vom Partner nicht provozieren zu lassen. Die Techniken und Aufgabenstellungen stammen aus der professionellen psychotherapeutischen Praxis und sind dort hundertfach erprobt.

Im ersten Band geht es um die belastenden Gefühle, die durch Konflikte, Spannungen oder Reibereien entstehen. Sie lernen, wie Sie aus diesen Gefühlen „aussteigen“ und in Kopf und Körper wieder ruhig und gelassen werden können. Danach sind viele Probleme keine mehr und die verbliebenen können Sie mit klarem Kopf angehen.

Im zweiten Band geht es darum, dauerhaften Frieden im Miteinander zu erreichen. Dazu müssen beide Beteiligten noch etwas in ihrem Leben verändern. Denn die meisten Probleme in einer Beziehung entstehen, weil man unbewusst vom Partner das einfordert, was einem die eigenen Eltern nicht oder nicht genug geben konnten. Wenn es gelingt, für diese unbefriedigten grundlegenden Bedürfnisse eine andere Lösung zu finden, ist den Problemen der Boden entzogen. Das Mittel, das ich dazu anbiete, heißt „Schlüssel zur Psyche“. Sie erfahren detailliert, wie Sie sich Ihren Schlüssel erarbeiten und wie Sie diesen im Miteinander anwenden.

Unterschied zum Buch „Paare in Krisen“ von 2016

Das erste Paarbuch von mir bearbeitet Paarprobleme aus einem ganz anderen Gesichtspunkt. Als Leser bekommt man ein Modell zum leichten Verständnis der meisten Konflikte. Dieses hilft dabei innerlich mehr Distanz zu den streitenden Anteilen der beiden Partner zu finden und nicht jede Auseinandersetzung als Beweis für das Versagen des Anderen oder der Partnerschaft zu sehen. Das Buch bietet für Laien einen Zugang zu dem in der Paartherapie sehr hilfreichen Ego-State-Ansatz und kann auch als Anregung für Paartherapeuten wertvolle Dienste leisten.

Meine drei Paarbücher stehen ergänzend nebeneinander. Jedes kann auch für sich allein wertvolle Dienste leisten.

Das Hintergrundbild stammt von depositphotos.com-16260259

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